Fotolandschaften
Finnland, das Land “der tausend Seen”, liegt an der Grenze von maritimer und kontinentaler Klimazone, mit sehr heißen Sommern und sehr kalten Wintern. Dies zeigt sich auch in der Vegetation. Finnland ist das waldreichste Gebiet in Europa, jedoch teilt sich das Land in drei Vegetationszonen auf. Im Norden Lapplands die baumlose Tundra, danach die Taiga, wo die Nadelbäume nur langsam wachsen, der Boden ist mit Moosen und Flechten bewachsen. Im Südwesten finden sich die Mischwälder. Ein Drittel der Fläche Finnlands besteht aus Moorland, wo überwiegend Buchenwälder anzutreffen sind.
Etwa die Hälfte dieses Moorlandes wurde im Laufe der Jahre zur Kultivierung trockengelegt oder es dient, wie im Süden des Landes, zum Torfabbau. Finnland ist flächenmäßig etwas kleiner als Deutschland, hat aber nur knapp über 5,3 Millionen Einwohner. Daher ist der größte Teil des Landes noch unberührte Natur. Allein diese Tatsache und seine unterschiedlichen Landschaftsbilder eignen sich hervorragend für einen Digitalkamera Test, denn die faszinierende Vegetation ist für jeden Fotografen eine Herausforderung. Doch nicht nur die Flora, auch die Fauna bietet genügend Stoff, um sich auf eine Fotosafari zu begeben.
Elche, Rentiere, Braunbären, Luchse und Wölfe sowie 430 Vogelarten, darunter Stein- und Seeadler, Birkhuhn und Singschwäne, welche die finnischen Nationalvögel darstellen – insgesamt leben in Finnland etwa 42.000 verschiedener Arten von Tieren und Pflanzen, darunter alleine 65 Säugetierarten. Die Finnen dürfen sich ohne Einschränkungen alle frei in dieser Natur bewegen. Was auch ca. sechs Prozent der Bevölkerung ausgiebig beim Jagen und Angeln auch tun, allerdings haben sie dafür eine Lizenz. Wobei das Jagen mit Digitalkameras eine weitaus interessantere Weise ist, sich die Zeit zu vertreiben.

